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Abitur – und was dann?

Unter diesem Motto stand die diesjährige Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT, die am 28. November 2016 im Bildungswerk der Wirtschaft Hamburg stattfand. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien, Unternehmen und Hochschulen sowie der Arbeitsagentur waren der Einladung gefolgt. Sie alle interessierte: Wie kann mit Berufs- und Studienorientierung der Übergang in die Berufswelt erfolgreich unterstützt werden?

Erfolgreiche Konzepte sind gefragt. Denn immer mehr Hamburger Schülerinnen und Schüler machen einerseits das Abitur, sind andererseits aber hinsichtlich ihres beruflichen Werdegangs unentschlossen. Fast 330 Ausbildungsberufe und rund 17.000 Studiengänge lassen die Wahl oft zur Qual werden. Nicht wenige Jugendliche nehmen sich daher nach dem Abitur eine Auszeit, viele streben ins Studium. Nicht jede/r ist dann erfolgreich. Hohe Abbrecherquoten zeigen das. Umso mehr ist die Berufs- und Studienorientierung gefordert. 


Informationsmaterial zum Tagungsthema


Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Alfred Lumpe diskutierten über erfolgreiche Praxis Inge Busch und Jens Wohlert – beide schulische Vorsitzende von Hamburger Arbeitskreisen – mit Silke Busch, Egbert Feldhaus und Michael Schallwig – alle für Ausbildung in Hamburger Unternehmen tätig und zugleich wirtschaftliche Vorsitzende in Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT. Sie betonten die Notwendigkeit systematischer und nachhaltiger Konzepte, auch unter Einbeziehung von Unternehmen und Hochschulen, und verwiesen u. a. auf das Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“. Frank Worczinski von der Behörde für Schule und Berufsbildung stellte anschließend die Pläne zur Reform der Studienstufe an Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen vor. In gemischt zusammengesetzten Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer über die Pläne und formulierten Anregungen für die Behörde, darüber hinaus aber auch Möglichkeiten, wie SCHULEWIRTSCHAFT in Hamburg die Umsetzung unterstützen kann. Die Anregungen fließen in die weitere Arbeit ein.


Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium – Warum eigentlich?

Das ist der Titel einer neuen Broschüre, die SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit herausgebracht haben. Der Leitfaden will traditionelle Vorgehensweisen erweitern. Denn angesichts von fast 330 Ausbildungsberufen und rund 17.000 Studiengängen tut Orientierung not. Hohe Abbrecherquoten bei zahlreichen Studiengängen zeigen dies.

Die Broschüre gilt nicht nur für Gymnasien, sie gibt auch weiteren Schulformen praxisorientierte Anregungen und zeigt auch auf, welchen Beitrag SCHULEWIRTSCHAFT in Partnerschaft mit der Bundesagentur für Arbeit beim Orientierungsprozess leisten können. U. a. werden die Konzepte des Hamburger Helmut-Schmidt-Gymnasiums und des Hamburger Gymnasiums Ohmoor - beide bereits mehrfach mit dem Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ ausgezeichnet -vorgestellt.

Die Broschüre finden Sie als Download hier.

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