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Zum 14. Mal in Hamburg!
SIEGEL-Runde startet wieder

Die neue Bewerbungsrunde startet wieder. Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien, die sich auf das Siegel bewerben wollen, finden die Unterlagen jetzt unter: http://li.hamburg.de/qualitaetssiegel/. Ab diesem Jahr wird dann auch nicht mehr das Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ vergeben, sondern wie in Schleswig-Holstein und den übrigen Bundesländern auch das Berufswahlsiegel Hamburg. „Wir begrüßen das neue einheitliche Design. Damit wird das Siegel noch mehr zur Marke in ganz Deutschland“, so Marcus Bloens vom Zentrum Schule & Wirtschaft, der geschäftsführenden Stelle des Hamburger Siegels.

2016 wurden 13 Schulen ausgezeichnet, darunter drei neue: das Charlotte-Paulsen-Gymnasium sowie die Stadtteilschulen Mümmelmannsberg und Öjendorf. Von den rezertifizierten Schulen wurden einige bereits zum fünften Mal ausgezeichnet. Insgesamt tragen das Siegel in Hamburg 45 Schulen.

Das Siegel wird seit 2004 von einer Gemeinschaftsinitiative verliehen, der neben SCHULEWIRTSCHAFT Hamburg auch die Behörde für Schule und Berufsbildung sowie die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration angehören.



Hamburger Unternehmen gewinnt SCHULEWIRTSCHAFT-Preis

Am 5. Dezember wurde in Berlin der SCHULEWIRTSCHAFT-Preis verliehen. Die TuTech Innovation GmbH erhielt den Sonderpreis „Kleine Unternehmen“. Ausgezeichnet wurde ihr Nachwuchscampus, der Jugendliche der Klassen 7-12 in Zusammenarbeit mit der TUHH, den Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden und zahlreichen Unternehmen praxisnah für MINT-Berufe begeistert.



Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, verlieh dem Unternehmen sowie weiteren die Preise. In der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ siegte die Turck Beierfeld GmbH aus Sachsen, in der Kategorie „Große Unternehmen“ die Magnet-Schultz GmbH & Co. KG aus Bayern. Zusätzlich wurden SCHULEWIRTSCHAFT-Preise in der Kategorie „Kooperation Schule – Unternehmen zur digitalen Bildung“ und in der Kategorie „SCHULEWIRTSCHAFT-Starter“ vergeben.

In der Kategorie „Schulbuch“ wurde für die Sekundarstufe I „Startklar! Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ aus dem Cornelsen Verlag gewürdigt. Weitere Preise erhielten für die Sekundarstufe II die Bücher „Globale Strukturen und Prozesse“ aus dem Ernst Klett Verlag sowie für die Berufliche Bildung „Wirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre. Lernen, handeln, Prüfung vorbereiten“ aus dem Bildungsverlag EINS.

Seit 2012 fördert das Bundeswirtschaftsministerium den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis „Das hat Potenzial“. 2016 nahmen rund 70 Unternehmen, Verlage und Schulen am Wettbewerb teil.


Abitur – und was dann?

Unter diesem Motto stand die diesjährige Jahrestagung von SCHULEWIRTSCHAFT, die am 28. November 2016 im Bildungswerk der Wirtschaft Hamburg stattfand. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien, Unternehmen und Hochschulen sowie der Arbeitsagentur waren der Einladung gefolgt. Sie alle interessierte: Wie kann mit Berufs- und Studienorientierung der Übergang in die Berufswelt erfolgreich unterstützt werden?

Erfolgreiche Konzepte sind gefragt. Denn immer mehr Hamburger Schülerinnen und Schüler machen einerseits das Abitur, sind andererseits aber hinsichtlich ihres beruflichen Werdegangs unentschlossen. Fast 330 Ausbildungsberufe und rund 17.000 Studiengänge lassen die Wahl oft zur Qual werden. Nicht wenige Jugendliche nehmen sich daher nach dem Abitur eine Auszeit, viele streben ins Studium. Nicht jede/r ist dann erfolgreich. Hohe Abbrecherquoten zeigen das. Umso mehr ist die Berufs- und Studienorientierung gefordert. 


Informationsmaterial zum Tagungsthema


Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Alfred Lumpe diskutierten über erfolgreiche Praxis Inge Busch und Jens Wohlert – beide schulische Vorsitzende von Hamburger Arbeitskreisen – mit Silke Busch, Egbert Feldhaus und Michael Schallwig – alle für Ausbildung in Hamburger Unternehmen tätig und zugleich wirtschaftliche Vorsitzende in Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT. Sie betonten die Notwendigkeit systematischer und nachhaltiger Konzepte, auch unter Einbeziehung von Unternehmen und Hochschulen, und verwiesen u. a. auf das Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“. Frank Worczinski von der Behörde für Schule und Berufsbildung stellte anschließend die Pläne zur Reform der Studienstufe an Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen vor. In gemischt zusammengesetzten Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer über die Pläne und formulierten Anregungen für die Behörde, darüber hinaus aber auch Möglichkeiten, wie SCHULEWIRTSCHAFT in Hamburg die Umsetzung unterstützen kann. Die Anregungen fließen in die weitere Arbeit ein.


Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium – Warum eigentlich?

Das ist der Titel einer neuen Broschüre, die SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit herausgebracht haben. Der Leitfaden will traditionelle Vorgehensweisen erweitern. Denn angesichts von fast 330 Ausbildungsberufen und rund 17.000 Studiengängen tut Orientierung not. Hohe Abbrecherquoten bei zahlreichen Studiengängen zeigen dies.

Die Broschüre gilt nicht nur für Gymnasien, sie gibt auch weiteren Schulformen praxisorientierte Anregungen und zeigt auch auf, welchen Beitrag SCHULEWIRTSCHAFT in Partnerschaft mit der Bundesagentur für Arbeit beim Orientierungsprozess leisten können. U. a. werden die Konzepte des Hamburger Helmut-Schmidt-Gymnasiums und des Hamburger Gymnasiums Ohmoor - beide bereits mehrfach mit dem Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ ausgezeichnet -vorgestellt.

Die Broschüre finden Sie als Download hier.

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