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 Schule und Wirtschaft

 Fokusthemen

Qualitätssiegel >> Kriterien

Von der Gemeinschaftsinitiative wurden unter Beteiligung der Agentur für Arbeit Hamburg Qualitätskriterien entwickelt. Die Schulen bearbeiten online einen Fragebogen, der sich in folgende Themenbereiche gliedert:

• Ökonomische Bildung
Schulen beschreiben, welche ökonomischen Themen sie anbieten, ob es ein Schülerunternehmen gibt und ob eine Gruppe an einem ökonomisch orientierten Schülerwettbewerb teilnimmt. Wie in anderen Bereichen stellt sowohl die Einbeziehung außerschulischer Partner als auch die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte eine besondere Qualität dar.

• Kompetenzprofile
Damit Jugendliche gegen Ende ihrer Schullaufbahn eine begründete Entscheidung für einen Startberuf fällen können und damit Lehrkräfte sie in dem Prozess bis zu der Entscheidung unterstützen können, müssen Fähigkeiten und Interessen der Jugendlichen möglichst kontinuierlich, zumindest aber wiederholt beobachtet bzw. festgestellt werden. Dabei ist das jeweils festgestellte Kompetenzprofil lediglich eine Momentaufnahme und birgt in sich die Chance der Weiterentwicklung. Was die Schule hierfür unternimmt, soll beschrieben werden.

• Praktika
Betriebspraktika sind „Standard“ an Hamburger Schulen. Entsprechend geht es hier vor allem um die Vielfalt des Angebots an einer Schule, um besondere Formen und Inhalte von Praktika im Sinne von Lernen an außerschulischen Lernorten und um bestimmte Aspekte der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung.

• Berufserkundung und Lebensplanung
Erkundungen sind eine Methode, um in persönlichen Gesprächen und Beobachtungen Informationen über Berufsbilder, benötigte Qualifikationen und die Arbeitswelt zu gewinnen. Welche Orte aufgesucht werden, wie die Erkundungen an Unterricht angebunden sind und wie die Qualität von Erkundungen als relevanter Baustein im Berufsorientierungsprozess gesichert wird, ist hier darzustellen.

• Berufswahlprozess und Übergangsplanung
Die einzelnen Angebote mit ökonomischen oder berufsorientierenden Inhalten und Methoden wirken um so nachhaltiger, je klarer sie Bestandteile eines schulischen Gesamtkonzepts „Ökonomische Bildung und Berufsorientierung“ sind. Nur dann erleben die Jugendlichen die Angebote und die Erkenntnisse daraus als Stufen eines strukturierten und begleiteten Prozesses, an dessen Ende sie selbstverantwortlich eine begründete Entscheidung über ihren weiteren Weg treffen können. Entsprechend sind Angaben zum Konzept, zur Kommunikation über den individuellen Stand im Berufswahlprozess und zu den Akteuren zu machen.

• Nachhaltigkeit
In diesem Abschnitt soll erkennbar werden, wie verbindlich Ökonomische Bildung und berufsorientierende Inhalte in der Schule verankert sind, ob das Erreichen angestrebter Ziele schulischen Handelns überprüft wird und ob aus dieser Überprüfung gegebenenfalls Konsequenzen gezogen werden.


 
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