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Kooperationspartnerschaften - Veranstaltungen 2010 SCHULEWIRTSCHAFT auf der Fachtagung „Vielfalt in Ausbildung und Arbeit“ Über 400 Teilnehmer trafen sich Anfang Juni im Hamburger Rathaus zur diesjährigen Preisverleihung und Fachtagung „Vielfalt in Ausbildung und Arbeit“. Nach der Preisverleihung an drei engagierte Hamburger Unternehmen diskutierten Experten aus Wirtschaft, Bildung und Politik über aktuelle Entwicklungen und innovative Beispiele, mit denen es gelingt, die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu befördern. Mit einem Workshop war dieses Mal auch SCHULEWIRTSCHAFT dabei. ![]() Unter dem Titel „Eine glückliche Beziehung – Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen“ berichteten die Landesarbeitsgemeinschaften SCHULEWIRTSCHAFT der drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg von der Notwendigkeit, sich insbesondere hier, aber auch bundesweit für Jugendliche mit Migrationshintergrund einzusetzen. Hülya Eralp von der BQM wies in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig für die Jugendlichen frühzeitige Kontakte zu Unternehmen seien, in denen sie einerseits ihre Kompetenzen unter Beweis stellen und andererseits ihre Berufswünsche überprüfen können. Die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft stellte anschließend das Handbuch „Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen“ ( Wirkliche Profis präsentierten schließlich ihre Partnerschaften. Dabei machte Gerd Menkens, Schulleiter am Schulzentrum an der Koblenzer Straße in Bremen, mit seiner Kollegin Frederike Steinhaus deutlich, vor welchen Herausforderungen die Schule steht: Mangelnde Orientierung, fehlende Vorbilder, wenig Akzeptanz bestimmter Tätigkeitsbereiche machen es notwendig, mit Hilfe wirtschaftlicher Partner Praxisbezüge herzustellen und den Schülerinnen und Schülern Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Kooperationspartnerin Ursula Brunhorn von der DB Fahrzeuginstandhaltung berichtete, mit welchen Projekten dies gelingen kann. ( Norbert Heinrich, Schulleiter der Moses Mendelssohn Schule Berlin, stellte ebenfalls den Schüler in den Mittelpunkt und zeigte zusammen mit seinen Partnern Norbert Giesen von Siemens Professional Education und Katrin Thierfeld vom Netzwerk Berufspraxis die Zusammenarbeit auf. Sie betonten, wie wichtig für eine funktionierende Partnerschaft ein regelmäßiger Informationsaustausch und vertrauensbildende Maßnahmen seien. ( „Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen sind seit langem ein Erfolgsmodell in der SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit“, resümierte Yvonne Kohlmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT. „Sie können insbesondere Jugendlichen mit Migrationshintergrund Chancen eröffnen. Deshalb wird sich das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT mit seinen 15 Landesarbeitsgemeinschaften in den nächsten beiden Jahren besonders in diesem Themenfeld engagieren.“ 2009 SCHULEWIRTSCHAFT engagiert sich für Partnerschaften beim Aktionsplan Um über erfolgreiche Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen zu informieren und neue Partnerschaften anzubahnen, lud im September 2009 die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hamburg zusammen mit UVNord - Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e. V. und BQM Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten ins Hamburger Rathaus ein. Rund 150 Gäste aus Schulen, Unternehmen, Behörden und weiteren Institutionen trafen dort zur ersten Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Partner im Aktionsplans zur Bildungs- und Ausbildungsförderung junger Menschen mit Migrationshintergrund“ zusammen. ![]() Vertreter aus Schulen, Unternehmen, Behörden und Institutionen treffen im Hamburger Rathaus zusammen Auf der Veranstaltung wurden erfolgreiche Partnerschaften zwischen Hamburger Schulen und Unternehmen vorgestellt. Matthias Saecker und Dörthe Hesse von der Hamburger Sparkasse präsentierten ihre Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium ( Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Partnerschaften anzubahnen. Denn Partnerschaften - das zeigte die Veranstaltung – sind ein Erfolgsmodell! |
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